Energieeffizient.

Wärme- und Feuchteschutz.

Ein guter Wärmeschutz ist aus Gründen des Komforts und der Behaglichkeit sowie aus ökologischer und hygienischer Sicht notwendig. Wärmeschutz, klimabedingter Feuchteschutz und Behaglichkeit stehen in einem direkten Zusammenhang.

Wärme- und Feuchteschutz Grundlagen 

Ziel des Wärme- und Feuchteschutzes ist es, ein dauerhaftes hygienisches und behagliches Raumklima sicherzustellen, die Baukonstruktion vor Bauschäden zu bewahren und den Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Der Nachweis des ausreichenden Wärmeschutzes erfolgt in der Regel nach den physikalischen Gesetzen der Wärmebewegungen im stationären Zustand, d.h. mit festen, unveränderlichen Randbedingungen.

Jede neue oder zu sanierende Gebäudehülle muss heute, neben der Betrachtung anderer architektonischer Aspekte, auch als Schnittstelle zu einem langfristigen, erheblichen Energieeinsparpotenzial bei steigenden Anforderungen an den Wohnkomfort angesehen werden. Durch eine gute Wärmedämmung kann der Heizenergieverbrauch und damit die Schadstoffemissionen auf einen Bruchteil des Wertes ohne Dämmung gesenkt werden. Der Trockenbau ist mit seinen Innendämmungsmassnahmen, wie z.B. Vorsatzschalen mit Alba®therm und Rigitherm® oder Rigips® Vorsatzschalen mit Metallständer-Profilen, in besonderer Weise geeignet dafür einen Beitrag zu leisten.

Behaglichkeit im Sommer

Ein modernes Gebäude muss eine seiner Nutzung entsprechende thermische Behaglichkeit bieten. Diese verlangten Komfortansprüche sollen – wenn immer möglich – mit einer Bauweise ohne aktive Kühlung erreicht werden. Diese Anforderung zwingt zu gewissen baulichen Massnahmen, aber auch zu einem angepassten Benutzerverhalten. Dazu gehört die Nutzung von Speichermasse. Zum Beispiel die Verwendung von massivem Baumaterial wie zweilagigen Gipsbauplatten für die innenliegenden Trennwände oder Latent-Wärmespeicher (PCM) wie Alba® balance für vertikale und horizontale Flächen. Alba® balance Vollgipsplatten werden aus heimischem Gips in der Schweiz produziert. Sie enthalten speziell entwickelte PCM-Mikrokapseln zur automatischen Raumklimaregulierung bei 23 und 25˚C.

Behaglichkeit im Winter

An Aussenwänden, welche eine tiefere Oberflächentemperatur als die Raumlufttemperatur aufweisen, findet ein Kaltluftabfall statt. Dieser kann zu unerwünschten Zugerscheinungen führen, und die Strömungsgeschwindigkeit ist umso höher, je grösser die Temperaturdifferenz zwischen Luft und Oberfläche und je grösser die Bauteilhöhe ist. Die Behaglichkeit ist somit hauptsächlich durch eine gute Wärmedämmung und die Verwendung ausreichende klimatisierender Oberflächenmaterialien, wie z.B. Gips und Holzbaustoffen, konstruktiv zu beeinflussen. Bei der Verwendung von Innendämmungssystemen (wie z.B. Alba®therm und Rigitherm®) sind die Oberflächentemperaturen höher, was einen positiven Einfluss auf die Behaglichkeit hat.

Das Wichtigste in Kürze

Direkter Zusammenhang

Wärmeschutz, klimabedingter Feuchteschutz und Behaglichkeit stehen im direkten Zusammenhang.

Geringe Wärmeleitfähigkeit

Rigips® Gipsplatten weisen eine geringe Wärmeleitfähigkeit auf.

Feuchte

Gipswerkstoffe sollten keiner kumulierten Anreicherung von Feuchte über Jahre ausgesetzt werden.

Wärmespeicherkapazität

Bauplatten mit latenter Wärmespeicherkapazität, wie Alba®balance, können als Speichermasse benutzt werden und so zur Behaglichkeit in Innenräumen beitragen.